Die Leichen der beiden Deutschen wurden in ihrer Wohnung in Mahmutlar entdeckt, nachdem die Tochter längere Zeit nichts von ihren Eltern gehört hatte und einen guten Bekannten der beiden in Alanya kontaktiert hatte. Der sich dann zu deren Wohnung aufmachte. Als das Paar weder telefonisch noch durch Klingeln an der Wohnungstür erreichbar ist, informiert der sowohl den Hausmeister, einen Schlüsseldienst sowie die Jandarma. Dort finden sie, wie bereits berichtet, die beiden Ermordeten vor, an Füßen und Händen mit Isolierband gefesselt, den Mund zugeklebt. Der Tod soll durch Ersticken eingetreten sein. Beide Opfer hätten eine Plastiktüte über den Kopf gezogen gehabt. Nach ersten Erkenntnissen müssen sie bereits mehrere Tage dort tot gelegen haben. Darauf lässt der Zustand der Leichen schließen.
Spekulationen auf die Täter schießen zunächst ins Kraut. Zum einen wird der Gärtner der Wohnanlage verhört. Er soll das Paar als letzter lebend gesehen haben, sei mit ihnen noch bei der Post gewesen, um deren Stromrechnung zu zahlen. Nach Auswertung der Sicherheitskameras der Wohnanlage geraten aber jetzt zwei Jugendliche stark in Verdacht. Sie hatte Peter H. zuvor am Strand kennengelernt. Offenbar folgen sie ihm in Badekleidung, als er sich auf den Heimweg macht, klingeln dann an der Haustür, überfallen und töten ihn. Seine Frau erleidet dasselbe Schicksal, als sie vom Einkaufen heimkehrt. Dem Vernehmen nach werden die Handys, Tablet-PCs und ein Laptop entwendet. Nach den Morden tragen sie offensichtlich Kleidungsstücke des Ermordeten, so die Auswertung der Aufzeichnung der Sicherheitskameras vor dem Appartementhaus.
Eheleute initiierten in Leipzig Kunstausstellung
Inwieweit den mutmaßlichen Tätern bekannt war, dass das Paar eine stattliche und wertvolle Sammlung von Arbeiten der jüdischen Grafikerin Gertrude Sandmann (1893-1981) besaß, ist nicht überliefert. Peter H. hatte von seiner Mutter mehrere hundert Blätter der Grafikerin geerbt. Seine Mutter Käthe war im Berlin der Nachkriegszeit Sekretärin bei Willy Brandt und mit Gertrude Sandmann befreundet. Sie hatte Peter H. das Versprechen abgenommen, er möge sich um die posthume Würdigung Sandmanns kümmern. Das hat ihr Sohn eingelöst.
Letzten Informationen zufolge sollen die Leichen der beiden Ermordeten nach erfolgter und abschließender Obduktion nach Deutschland ausgeflogen werden.
Spekulationen auf die Täter schießen zunächst ins Kraut. Zum einen wird der Gärtner der Wohnanlage verhört. Er soll das Paar als letzter lebend gesehen haben, sei mit ihnen noch bei der Post gewesen, um deren Stromrechnung zu zahlen. Nach Auswertung der Sicherheitskameras der Wohnanlage geraten aber jetzt zwei Jugendliche stark in Verdacht. Sie hatte Peter H. zuvor am Strand kennengelernt. Offenbar folgen sie ihm in Badekleidung, als er sich auf den Heimweg macht, klingeln dann an der Haustür, überfallen und töten ihn. Seine Frau erleidet dasselbe Schicksal, als sie vom Einkaufen heimkehrt. Dem Vernehmen nach werden die Handys, Tablet-PCs und ein Laptop entwendet. Nach den Morden tragen sie offensichtlich Kleidungsstücke des Ermordeten, so die Auswertung der Aufzeichnung der Sicherheitskameras vor dem Appartementhaus.
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Inwieweit den mutmaßlichen Tätern bekannt war, dass das Paar eine stattliche und wertvolle Sammlung von Arbeiten der jüdischen Grafikerin Gertrude Sandmann (1893-1981) besaß, ist nicht überliefert. Peter H. hatte von seiner Mutter mehrere hundert Blätter der Grafikerin geerbt. Seine Mutter Käthe war im Berlin der Nachkriegszeit Sekretärin bei Willy Brandt und mit Gertrude Sandmann befreundet. Sie hatte Peter H. das Versprechen abgenommen, er möge sich um die posthume Würdigung Sandmanns kümmern. Das hat ihr Sohn eingelöst.
Letzten Informationen zufolge sollen die Leichen der beiden Ermordeten nach erfolgter und abschließender Obduktion nach Deutschland ausgeflogen werden.
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