Tässä uutta tietoa jätepolttoasiasta, mutta valitettavasti vierailla kielellä. Alunperin tämä oli satelliitistä saatu tv-lähetys (SWR), tässä teksti:
Sprit aus Abfall vor der Marktreife?
Sunfuel-Werk
Im Holz ist Sonnenenergie gespeichert - wenn Holz brennt, wird sie frei. Wie aber macht man aus Holz Brennstoffe für Autos? Im sächsischen Freiberg betreibt die Firma CHOREN mit Unterstützung der Autohersteller diese Pilotanlage für "Sunfuel" - Kraftstoff aus Biomasse. In drei Schritten wird hier aus Holzhackschnitzeln Benzin oder Diesel.
Holzspäne für Sunfuel
Zunächst wird aus den Holz-Biokoks. Die Hackschnitzel werden verschwelt - Pyrolyse heißt der Prozess. Jede Biomasse lässt sich zu Koks verschwelen. Holz eignet sich besonders, weil es kaum Schadstoffe enthält.
Das Herz der Anlage ist der Vergaser. Im Inneren des Vergasers heizt ein Brenner den Koks auf bis zu 1400 Grad und erzeugt Rohgas. Aus dem Rohgas kann der Treibstoff gewonnen werden.
Aus Holzhackschnitzeln wird Koks, aus Koks wird Gas, aber wie kommt man zum Kraftstoff? Dafür gibt es ein seit langem technisch ausgereiftes Syntheseverfahren. Das Rohgas wird gereinigt und mit Hilfe von Katalysatoren zu Treibstoff umgewandelt.
Sunfuel tanken
Dank dieser Reinigung ist er vollkommen frei von Schwefel und anderen Schadstoffen. Selbst ein betagter Diesel wird ohne Umrüstung mit dem „Sunfuel" zum Saubermann: kein Ruß, kein Schwefel, kein Benzol. Als Zusatz im Tank könnte "Sunfuel" heute schon die Umwelt entlasten.
Heuballen für Biosprit
Aber ist überhaupt genügend Biomasse verfügbar? Holz alleine ist als Rohstoff zu teuer. Wie lassen sich auch schlechtere Materialien - etwa Stroh - verwerten? Es steckt voller Schadstoffe und braucht beim Transport viel Platz; es über lange Strecken zur Pyrolyse zu bringen wäre unwirtschaftlich. An diesem Problem tüfteln die Konkurrenten von CHOREN.
Einer sitzt in Freiberg fast nebenan und heißt "Future Energy". Die Firma arbeitet mit dem Forschungszentrum Karlsruhe zusammen. Aus Stroh und anderen Abfällen will sie in kleinen, dezentralen Schwelanlagen eine Art „flüssigen Koks" gewinnen. Der „flüssige Koks" wäre konzentrierte Energie, billig zu transportieren und in großen, zentralen Anlagen zu Kraftstoff umzuwandeln.
Müllkippe
Sogar Müll könnte zu Treibstoff werden. Denn Müll hat im Durchschnitt etwa den gleichen Heizwert wie Biomasse und steht in ähnlicher Dimension zur Verfügung. Hier offenbart sich also eine große Reserve, um auch daraus Treibstoff zu erzeugen, und das ist nach dieser Technologie auch möglich.
Treibstoff aus Müll - dem billigen, in riesigen Mengen verfügbaren Problemstoff unsrer Zivilisation - das geht wirklich. Ihn zu Koks zu verschwelen heißt allerdings: Wasser, Schrott und andere Schadstoffe mitzuschleppen.
Müllsortieranlage für Biosprit
In Hessen hatte man eine bessere Idee: Der Müll wird zunächst biologisch aufbereitet. Nach einer Woche in einer sogenannten Rottebox ist er staubtrocken und kann mechanisch in seine Bestandteile getrennt werden. Der trockene Müll ist immer noch voller Schadstoffe. Er wandert deshalb auf große Rüttelsiebe. Dort bläst ein Luftstrom die leichten, brennbaren Bestandteile weg, alles Schwere wird aussortiert und stofflich verwertet - Metalle als Schrott, Minerale im Straßenbau, Glas für neue Flaschen.
Wenn fast alles Unbrennbare und Giftige aussortiert ist, bleibt ein Brennstoff, hochwertig wie gute Braunkohle: Das Trockenstabilat. Es besteht zu zwei Dritteln aus - Biomasse, nachwachsenden Energieträgern; der Rest sind Kunststoffe, Gummi und andere fossile Energieträger; nur 1 Prozent bleibt übrig.
Mercedes Benz Necar5
Um aus Trockenstabilat Synthesegas zu machen, hat die Universität Siegen gemeinsam mit der Firma Herhof ein besonderes Verfahren entwickelt. Sein Vorteil: Es fasst Pyrolyse und Vergasung in einem Schritt zusammen - einfach und effizient. Aus dem Synthesegas lässt sich Methanol gewinnen - der Stoff, mit dem schon heute der Brennstoffzellenantrieb im Necar 5 funktioniert.
Der Treibstoff aus Müll für den Motor der Zukunft könnte ab 2008 verfügbar sein - er läuft aber auch schon in heutigen Autos. Würden Forscher und Unternehmen beim Wettlauf der Verfahren miteinander statt gegeneinander arbeiten, könnte die Umwelt der Sieger sein.
Sprit aus Abfall vor der Marktreife?
Sunfuel-Werk
Im Holz ist Sonnenenergie gespeichert - wenn Holz brennt, wird sie frei. Wie aber macht man aus Holz Brennstoffe für Autos? Im sächsischen Freiberg betreibt die Firma CHOREN mit Unterstützung der Autohersteller diese Pilotanlage für "Sunfuel" - Kraftstoff aus Biomasse. In drei Schritten wird hier aus Holzhackschnitzeln Benzin oder Diesel.
Holzspäne für Sunfuel
Zunächst wird aus den Holz-Biokoks. Die Hackschnitzel werden verschwelt - Pyrolyse heißt der Prozess. Jede Biomasse lässt sich zu Koks verschwelen. Holz eignet sich besonders, weil es kaum Schadstoffe enthält.
Das Herz der Anlage ist der Vergaser. Im Inneren des Vergasers heizt ein Brenner den Koks auf bis zu 1400 Grad und erzeugt Rohgas. Aus dem Rohgas kann der Treibstoff gewonnen werden.
Aus Holzhackschnitzeln wird Koks, aus Koks wird Gas, aber wie kommt man zum Kraftstoff? Dafür gibt es ein seit langem technisch ausgereiftes Syntheseverfahren. Das Rohgas wird gereinigt und mit Hilfe von Katalysatoren zu Treibstoff umgewandelt.
Sunfuel tanken
Dank dieser Reinigung ist er vollkommen frei von Schwefel und anderen Schadstoffen. Selbst ein betagter Diesel wird ohne Umrüstung mit dem „Sunfuel" zum Saubermann: kein Ruß, kein Schwefel, kein Benzol. Als Zusatz im Tank könnte "Sunfuel" heute schon die Umwelt entlasten.
Heuballen für Biosprit
Aber ist überhaupt genügend Biomasse verfügbar? Holz alleine ist als Rohstoff zu teuer. Wie lassen sich auch schlechtere Materialien - etwa Stroh - verwerten? Es steckt voller Schadstoffe und braucht beim Transport viel Platz; es über lange Strecken zur Pyrolyse zu bringen wäre unwirtschaftlich. An diesem Problem tüfteln die Konkurrenten von CHOREN.
Einer sitzt in Freiberg fast nebenan und heißt "Future Energy". Die Firma arbeitet mit dem Forschungszentrum Karlsruhe zusammen. Aus Stroh und anderen Abfällen will sie in kleinen, dezentralen Schwelanlagen eine Art „flüssigen Koks" gewinnen. Der „flüssige Koks" wäre konzentrierte Energie, billig zu transportieren und in großen, zentralen Anlagen zu Kraftstoff umzuwandeln.
Müllkippe
Sogar Müll könnte zu Treibstoff werden. Denn Müll hat im Durchschnitt etwa den gleichen Heizwert wie Biomasse und steht in ähnlicher Dimension zur Verfügung. Hier offenbart sich also eine große Reserve, um auch daraus Treibstoff zu erzeugen, und das ist nach dieser Technologie auch möglich.
Treibstoff aus Müll - dem billigen, in riesigen Mengen verfügbaren Problemstoff unsrer Zivilisation - das geht wirklich. Ihn zu Koks zu verschwelen heißt allerdings: Wasser, Schrott und andere Schadstoffe mitzuschleppen.
Müllsortieranlage für Biosprit
In Hessen hatte man eine bessere Idee: Der Müll wird zunächst biologisch aufbereitet. Nach einer Woche in einer sogenannten Rottebox ist er staubtrocken und kann mechanisch in seine Bestandteile getrennt werden. Der trockene Müll ist immer noch voller Schadstoffe. Er wandert deshalb auf große Rüttelsiebe. Dort bläst ein Luftstrom die leichten, brennbaren Bestandteile weg, alles Schwere wird aussortiert und stofflich verwertet - Metalle als Schrott, Minerale im Straßenbau, Glas für neue Flaschen.
Wenn fast alles Unbrennbare und Giftige aussortiert ist, bleibt ein Brennstoff, hochwertig wie gute Braunkohle: Das Trockenstabilat. Es besteht zu zwei Dritteln aus - Biomasse, nachwachsenden Energieträgern; der Rest sind Kunststoffe, Gummi und andere fossile Energieträger; nur 1 Prozent bleibt übrig.
Mercedes Benz Necar5
Um aus Trockenstabilat Synthesegas zu machen, hat die Universität Siegen gemeinsam mit der Firma Herhof ein besonderes Verfahren entwickelt. Sein Vorteil: Es fasst Pyrolyse und Vergasung in einem Schritt zusammen - einfach und effizient. Aus dem Synthesegas lässt sich Methanol gewinnen - der Stoff, mit dem schon heute der Brennstoffzellenantrieb im Necar 5 funktioniert.
Der Treibstoff aus Müll für den Motor der Zukunft könnte ab 2008 verfügbar sein - er läuft aber auch schon in heutigen Autos. Würden Forscher und Unternehmen beim Wettlauf der Verfahren miteinander statt gegeneinander arbeiten, könnte die Umwelt der Sieger sein.
Vastaukset 2
Vanhimmat
"Ich glaube das Wir guten freunden werden",sano Kauko Helovirta Vesku Loirille elokuvassa "Pojat".
Kuitenkin epäilyttää puuhun nojaaminen bioenergian lähteenä. Maailmasta sanotaan katoavan metsäpeitettä Portugalin kokoinen ala vuodessa. Puu toimii kuitenkin hiilidioksidin nieluna vaikkakin lyhytaikaisena. Muunlaisesta biojätteestä sopii mainiosti tehdä polttoainetta. Ajatellaan vaikka kaikkea sitä ruokaa, joka vanhenee myymälöissä. Tällainen jäte puun edelle energianlähteenä sopii hyvin.