Tietoa islamista

Hamed Abdel-Samad
18 min ·

Über Islam und sexuelle Gewalt schreibe ich in meinem aktuellen Buch "Mohamed. Eine Abrechnung" folgendes:
Gewalt beginnt mit dem Wort. Der Koran benutzt für die Worte Ehe und Geschlechtsverkehr den gleichen Begriff: nikah. Im ersten Wörterbuch der arabischen Geschichte, dem Lisan al-Arab aus dem Jahr 1290, finden sich unter dem Stichwort nikah unter anderem folgende Begriffe als Synonyme: besteigen, ringen, angreifen, treffen, verletzen, erschöpfen, schießen, klopfen, treten, fallen, zusammenprallen, dringen in, überfallen, stechen. Der tunesische Schriftsteller Fathi al-Miskini stellt zu Recht die Frage, ob es Zufall ist, dass fast alle diese Begriffe auch im Zusammenhang mit Kriegshandlungen verwendet werden können.
Und hier fragt man sich, welchen moralischen Mehrwert die Gebote des Islam in Bezug auf Sexualität haben? Vergegenwärtigt man sich die Realität in der islamischen Welt, so regieren Doppelmoral und Zynismus im Umgang mit Sexualität. Nirgendwo gibt es so viele Operationen zur Rekonstruktion des Hymens, des Jungfernhäutchens, wie im islamischen Raum. Jeder weiß davon, nur wahrhaben will man es nicht. In den Ländern, in denen Sexualität am stärksten tabuisiert ist, wie in Saudi-Arabien, Afghanistan, im Iran und in Ägypten, erreicht die sexuelle Belästigung von Frauen auf offener Straße inzwischen völlig neue Dimensionen. Aber es ändert sich nichts, denn man folgt einer Moralvorstellung des Propheten, der die Ge- und Verbote nicht selbst erfunden, sondern angeblich direkt von Gott empfangen hat. Da Gott nicht an Zeit und Raum gebunden ist, müssen seine Gebote bis in alle Ewigkeit gelten.
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wahrheit kirjoitti:

Hamed Abdel-Samad
18 min ·

Über Islam und sexuelle Gewalt schreibe ich in meinem aktuellen Buch "Mohamed. Eine Abrechnung" folgendes:
Gewalt beginnt mit dem Wort. Der Koran benutzt für die Worte Ehe und Geschlechtsverkehr den gleichen Begriff: nikah. Im ersten Wörterbuch der arabischen Geschichte, dem Lisan al-Arab aus dem Jahr 1290, finden sich unter dem Stichwort nikah unter anderem folgende Begriffe als Synonyme: besteigen, ringen, angreifen, treffen, verletzen, erschöpfen, schießen, klopfen, treten, fallen, zusammenprallen, dringen in, überfallen, stechen. Der tunesische Schriftsteller Fathi al-Miskini stellt zu Recht die Frage, ob es Zufall ist, dass fast alle diese Begriffe auch im Zusammenhang mit Kriegshandlungen verwendet werden können.
Und hier fragt man sich, welchen moralischen Mehrwert die Gebote des Islam in Bezug auf Sexualität haben? Vergegenwärtigt man sich die Realität in der islamischen Welt, so regieren Doppelmoral und Zynismus im Umgang mit Sexualität. Nirgendwo gibt es so viele Operationen zur Rekonstruktion des Hymens, des Jungfernhäutchens, wie im islamischen Raum. Jeder weiß davon, nur wahrhaben will man es nicht. In den Ländern, in denen Sexualität am stärksten tabuisiert ist, wie in Saudi-Arabien, Afghanistan, im Iran und in Ägypten, erreicht die sexuelle Belästigung von Frauen auf offener Straße inzwischen völlig neue Dimensionen. Aber es ändert sich nichts, denn man folgt einer Moralvorstellung des Propheten, der die Ge- und Verbote nicht selbst erfunden, sondern angeblich direkt von Gott empfangen hat. Da Gott nicht an Zeit und Raum gebunden ist, müssen seine Gebote bis in alle Ewigkeit gelten.

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