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Hintergrund: Prognosen aus dem 4. UN-Klimareport

Paris (dpa) - Mit größerer Sicherheit als je zuvor listet der vierte UN-Klimareport Ursachen und Folgen des vom Menschen verstärkten Treibhauseffekts auf. dpa fasst zentrale Aussagen zusammen:

- Elf der vergangenen zwölf Jahre finden sich unter den zwölf wärmsten seit dem Beginn der Aufzeichnungen um 1850.

- Die durchschnittliche Temperatur der Nordhalbkugel in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist "sehr wahrscheinlich" höher als in irgendeiner 50-Jahres-Periode der vergangenen 500 Jahre. "Wahrscheinlich" ist sie die höchste Durchschnittstemperatur mindestens der vergangenen 1300 Jahre.

- Der größte Teil der globalen Temperaturzunahme seit Mitte des 20. Jahrhunderts geht "sehr wahrscheinlich" auf den vom Menschen verstärkten Treibhauseffekt zurück.

- Die Ozeane haben sich seit den 1960er Jahren bis in eine Tiefe von 3000 Metern erwärmt. Die Weltmeere haben bislang etwa 80 Prozent der Wärme aufgenommen, die dem Klimasystem zusätzlich zugeführt wurde.

- Der Meeresspiegel ist im 20. Jahrhundert wahrscheinlich um insgesamt 17 Zentimeter gestiegen.

- Eisverluste in der Antarktis und auf Grönland tragen zum Anstieg des Meeresspiegels bei. In diesen Regionen fließen etliche Gletscher zudem schneller.

- Berggletscher und Schneedecken sind sowohl auf der Nord- als auch auf der Südhalbkugel auf dem Rückzug.

- Die Temperaturen der oberen Lagen des Permafrostbodens in der Arktis haben seit den 1980er Jahren um bis zu drei Grad Celsius zugenommen.


* Stichwort: Treibhauseffekt und Treibhausgase
* Tiefensee kündigt Maßnahmen zur CO2-Reduzierung an
* Analyse: Klimaschutz-Politik zwischen Symbolik und Aufbruch
* Hintergrund: Klimaschutz-Ausgleich - ein moderner Ablasshandel

- Satelliten- und Ballonmessdaten zeigen, dass sich nicht nur die bodennahen, sondern auch die höheren Luftschichten erwärmen.

- Eine deutliche Zunahme des Niederschlags wird in den östlichen Teilen Nord- und Südamerikas, in Nordeuropa und Zentralasien beobachtet.

- Größere Trockenheit gibt es in der Sahelzone, der Mittelmeerregion, im südlichen Afrika und in Teilen Südasiens.

- Kalte Tage, kalte Nächte und Frost sind seltener geworden, heiße tage, heiße Nächte und Hitzewellen treten häufiger auf.

- Es gibt zahlreiche Hinweise darauf, dass die Intensität tropischer Stürme im Nordatlantik zugenommen hat. Dies geht einher mit höheren Oberflächentemperaturen der tropischen Meere.

- In den nächsten zwei Jahrzehnten wird die Temperatur alle zehn Jahre um 0,2 Grad Celsius steigen.

- Selbst wenn die Konzentration der Treibhausgase im Jahr 2000 auf dem damaligen Stand eingefroren worden wäre, wäre ein Temperaturzuwachs von 0,1 Grad Celsius pro Jahrzehnt zu erwarten.

- Der IPCC hat sechs Szenarien berechnet. Im günstigsten Fall (B1- Szenario) steigt die Durchschnittstemperatur der Jahre 2090 bis 2099 um 1,8 Grad Celsius (1,1 bis 2,9 Grad) im Vergleich zum Zeitraum von 1980 bis 1999. Im schlimmsten Fall (A1FI-Szenario) sind es 4 Grad (2,4 bis 6,4 Grad).
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Alles ist klar.

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  • Jeden Tag so schnell, ja, ja!

    Grüss,

    Dieter

    Äänestä

  • tuc kirjoitti:

    Jeden Tag so schnell, ja, ja!

    Grüss,

    Dieter

    Sechs, Herr Komissar!

    Äänestä

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näin se on kirjoitti:

Uusia tietoja pohdittavaksenne:

Hintergrund: Prognosen aus dem 4. UN-Klimareport

Paris (dpa) - Mit größerer Sicherheit als je zuvor listet der vierte UN-Klimareport Ursachen und Folgen des vom Menschen verstärkten Treibhauseffekts auf. dpa fasst zentrale Aussagen zusammen:

- Elf der vergangenen zwölf Jahre finden sich unter den zwölf wärmsten seit dem Beginn der Aufzeichnungen um 1850.

- Die durchschnittliche Temperatur der Nordhalbkugel in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist "sehr wahrscheinlich" höher als in irgendeiner 50-Jahres-Periode der vergangenen 500 Jahre. "Wahrscheinlich" ist sie die höchste Durchschnittstemperatur mindestens der vergangenen 1300 Jahre.

- Der größte Teil der globalen Temperaturzunahme seit Mitte des 20. Jahrhunderts geht "sehr wahrscheinlich" auf den vom Menschen verstärkten Treibhauseffekt zurück.

- Die Ozeane haben sich seit den 1960er Jahren bis in eine Tiefe von 3000 Metern erwärmt. Die Weltmeere haben bislang etwa 80 Prozent der Wärme aufgenommen, die dem Klimasystem zusätzlich zugeführt wurde.

- Der Meeresspiegel ist im 20. Jahrhundert wahrscheinlich um insgesamt 17 Zentimeter gestiegen.

- Eisverluste in der Antarktis und auf Grönland tragen zum Anstieg des Meeresspiegels bei. In diesen Regionen fließen etliche Gletscher zudem schneller.

- Berggletscher und Schneedecken sind sowohl auf der Nord- als auch auf der Südhalbkugel auf dem Rückzug.

- Die Temperaturen der oberen Lagen des Permafrostbodens in der Arktis haben seit den 1980er Jahren um bis zu drei Grad Celsius zugenommen.


* Stichwort: Treibhauseffekt und Treibhausgase
* Tiefensee kündigt Maßnahmen zur CO2-Reduzierung an
* Analyse: Klimaschutz-Politik zwischen Symbolik und Aufbruch
* Hintergrund: Klimaschutz-Ausgleich - ein moderner Ablasshandel

- Satelliten- und Ballonmessdaten zeigen, dass sich nicht nur die bodennahen, sondern auch die höheren Luftschichten erwärmen.

- Eine deutliche Zunahme des Niederschlags wird in den östlichen Teilen Nord- und Südamerikas, in Nordeuropa und Zentralasien beobachtet.

- Größere Trockenheit gibt es in der Sahelzone, der Mittelmeerregion, im südlichen Afrika und in Teilen Südasiens.

- Kalte Tage, kalte Nächte und Frost sind seltener geworden, heiße tage, heiße Nächte und Hitzewellen treten häufiger auf.

- Es gibt zahlreiche Hinweise darauf, dass die Intensität tropischer Stürme im Nordatlantik zugenommen hat. Dies geht einher mit höheren Oberflächentemperaturen der tropischen Meere.

- In den nächsten zwei Jahrzehnten wird die Temperatur alle zehn Jahre um 0,2 Grad Celsius steigen.

- Selbst wenn die Konzentration der Treibhausgase im Jahr 2000 auf dem damaligen Stand eingefroren worden wäre, wäre ein Temperaturzuwachs von 0,1 Grad Celsius pro Jahrzehnt zu erwarten.

- Der IPCC hat sechs Szenarien berechnet. Im günstigsten Fall (B1- Szenario) steigt die Durchschnittstemperatur der Jahre 2090 bis 2099 um 1,8 Grad Celsius (1,1 bis 2,9 Grad) im Vergleich zum Zeitraum von 1980 bis 1999. Im schlimmsten Fall (A1FI-Szenario) sind es 4 Grad (2,4 bis 6,4 Grad).

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